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Jean-Jacques Rousseau oder die Anatomie eines Pulverfasses

mit Betrachtungen über Georg Wilhelm Friedrich Hegel und Adolf Hitler verbunden 
zu einer Vergleichenden Psychopathologie der Funktionsschizophrenie

 

Der Autor legt keine Pathographie im landläufigen Sinne vor, sondern, wie schon das Inhaltsverzeichnis deutlich genug belegt, ein selbständiges Denkwerk. Es ist immun gegen den Trivialvorwurf der Unverwertbarkeit biographischer Überlieferungen, weil sie in ihm gar nicht vorkommen. Seine Grundlage sind vielmehr ausschließlich feststehende, authentische Texte mit der an ihnen entdeckten Seelenäquivalenz der noch lebenden, immer noch weiterwirkenden Worte, weiche im Wege eines Quasipuzzlespiels die fast vollständige Rekonstruktion eines großen, geschichte- und gesellschaftsgestaltenden psychobiologischen Elementarphänomens erlauben, dessen vergröberte und vielgestaltig desintegrierte Ausprägungen als Krankheitsgruppe der Schizophrenien bekannt oder auch - wenn man will - unbekannt sind. Der Bedeutungswandel, dem dabei die Texturheber gegenüber ihrer bisherigen Geltung anheimfallen, ist nur eine Nebenwirkung. Gerade sie aber kann dem Laien das bringen, was er gern von der Wissenschaft erwartet, was er von ihr verlangt: den Nutzen. Hier ist er ein neues Stück Freiheit.

 

208 Seiten (gebunden)

ISBN 3-921 031-02-8

21,00 €

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