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Hegels Geisteskrankheit oder das verborgene Gesicht der Geschichte

Psychopathologische Untersuchungen und Betrachtungen über das historische Prophetentum

 

Das Buch setzt die 1966 mit "Hitler, Steiner, Schreber" begonnenen Forschungsarbeiten über die Schizophrenie als Bindeglied zwischen Geistes- und Weltgeschichte fort. Es geht alle wissenschaftlichen Disziplinen an, deren Fachgrenzen es vermöge der Eigenart der in ihm enthaltenen Forschungsergebnisse quert, und bietet vor allem den Geisteswissenschaften für manche ihrer Objekte einen Schlüssel, dessen sie in Ermangelung des naturwissenschaftlich-medizinischen Erfahrungsfeldes nicht aus eigener Kraft habhaft werden konnten. 

AUS DEM VORWORT: 
Im Zentrum der vorliegenden Studien steht die den Vergesellschaftungsinstinkt auslösende Krankheit, die Schizophrenie, selbst, deren Symptomatologie an klinischen und historischen Beispielen erläutert wird. Die Kasuistik schließt mit einem Kommentar der Psychopathologie Georg Wilhelm Friedrich Hegels, die dieser unter dem Titel "System der Wissenschaft, Erster Teil, die Phänomenologie des (hinzuzusetzen: kranken) Geistes" selbst verfaßt hat.

Sollten sich die Ergebnisse dieser Untersuchungen als stichhaltig erweisen, so wäre es nicht unmöglich, daß die endlos scheinenden Diskussionen um Hegels "Philosophie" doch eines vielleicht noch fernen Tages zur Ruhe kommen. Würde dies nicht die Überwindung eines Gebirgsriegels bedeuten, der, bisher mehr dumpf geahnt als klar erschaut, den Weg in eine freiere und menschlichere Zukunft versperrt? So lautet die Frage, von der der Autor sich wünscht, daß sie den Leser durch sein Buch begleiten möge.

 

375 Seiten (broschur.)

ISBN 3-921 031-01-X

21,00 €

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